Mein Guzzi-Gespann-Aufbau

Es geht weiter mit der Elektrik

18. Januar 2015 , Geschrieben von Papa Link Veröffentlicht in #Elektrik, #Beiwagen

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Nun steht der Motor auch schon wieder seit zwei Tagen, der März rückt näher und die Elektrik am Beiwagen ist auch noch nicht weitergekommen... Und das mit meinen Vorstellungen!

Bis zum Mittag durfte ich diesen Sonntag wieder basteln fahren, also los!

Ich wollte die komplette Beiwagenelektrik entkoppelt von der Motorradelektrik betreiben. Das bot sich schon dadurch an, daß hier viele Verbraucher sitzen sollten, aber auch die Batterie untergebracht war.

Zuleitung sollte mittels Hängerkabel und -stecker hergestellt werden, die Schaltung per Relais. Außerdem habe ich für die Beiwagenelektrik eine separate Sicherungsbox beschafft, um nicht die am Motorrad vorhandenen Sicherungen mit zu belasten.

Im Nachhinein eine gute Idee!

Aus allen vier Ecken des Beiwagens kamen die vorbereiteten Kabelbäume an:

- vorn rechts Blinker, Standlicht, Nebelscheinwerfer und Sitzheizungsregelung rechts

- vorn links Fußraumbeleuchtung, Innenraumbeleuchtung, 2 Schalterzuleitungen und Sitzheizungsregelung links

- hinten rechts Rücklicht mit Blinker, Bremslicht und Standlicht sowie Gurtsteuerung

- hinten links Kofferraumbeleuchtung, dazugehöriger Schalter, Gurtsteuerung und Radio sowie Batteriezuleitung

Die ganzen Massekabel wurden in einer kleinen Plastebox zusammengeführt. Eine 6er Schraube mit Schrupfschlauch auf dem Kopf dient als zentraler Massepunkt, hier führen alle Masseleitungen zusammen, immerhin 19 Stück! Ein entscheidender Nachteil eines GFK-Bootes ist nun mal die fehlende Leitfähigkeit...

Drei Relais sollten reichen, war meine erste Meinung. Aber es werden mehr werden müssen...

Von links nach rechts: Relais 1 für die Sitzheizung, Relais 2 für geschaltetes Plus (Radio, Sitzheizung etc.), Relais 3 für Beleuchtung

Die Sitzheizung als größter Verbraucher geht über zwei Relais. Die Heizung soll nur funktionieren, wenn die Zündung eingeschaltet ist. Zündung aus bedeutet auch Sitzheizung aus, nicht daß mir die Batterie irgendwann leergelutscht ist. Dazu Relais 2. Dieses steuert dann Relais 1, über das die Zuleitung für die Heizmatten bzw. die Regler geführt wird.

Es geht weiter mit der Elektrik

Die Batterie im Kofferraum des Beiwagens ist an sich eine gute Idee, aber nicht, wenn die Befestigung nur über eine Gemüseschütte aus nem Kühlschrank realisiert wird. Die Halterungen waren ausgebrochen, die Batterie wanderte lustig im Kofferraum herum.

Vier einfache Laschen für die Befestigung von Anhängerplanen tun nun ihren Dienst, mit zwei Spanngurten ist die Batterie nun ordentlich befestigt. Auch die Batterieklemmen sind ausgetauscht gegen zwei Schnellspannklemmen. Ein Batterieausbau ist nun innerhalb einer Minute erledigt, durchaus interessant im Unfall-Fall...

Es geht weiter mit der Elektrik

Wie schon erwähnt ist die Zuleitung der Batteriekabel mittels Starthilfekabeln gelöst worden.

Neue und passgenaue Bohrungen sorgen nun zumindest provisorisch für die Möglichkeit, endlich den Motor einbauen und das Krad wieder laufen lassen zu können!

Übers Dreiradlerforum kam die Idee auf, auch die Batteriekabel mittels Schnellverschlüssen zu lösen, um den Beiwagen schneller abbauen zu können. Leider sind die Bajonettverschlüsse aus dem Schweißerbereich noch nicht eingetroffen.

Ein dreizehnpoliges Kabel zum Motorrad ist zwar derzeit ziemlich oversized, aber man weiß ja nie, was sich noch entwickeln wird. Außerdem hilft der Stecker und die Dose am Motorrad, den Beiwagenwechsel ebenfalls zu beschleunigen...

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